Laschet offen für Verzicht auf innerdeutsche Kurzstreckenflüge

Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union | Foto: Imago / Poolfoto

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zeigt sich im Kampf gegen den Klimawandel offen für einen Verzicht auf Kurzstreckenflüge.

Es sei okay, auf innerdeutsche Flüge zu verzichten, „wenn wir uns anders schnell bewegen können“, sagte der Politiker am Samstag bei der Landesvertreterversammlung der NRW-CDU in Düsseldorf. Wichtig sei, dass es Alternativen gebe, betonte er.

In Frankreich etwa sorge der Schnellzug TGV dafür, dass sich Flüge nicht mehr lohnten. Laschet forderte, Deutschland müsse bei Plan- und Genehmigungsverfahren schneller werden. Wenn hierzulande neue Bahnstrecken gebaut würden, gründeten die Grünen Bürgerinitiativen dagegen.

Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, hatte zuletzt die Diskussion angestoßen und dafür plädiert, dass es Kurzstreckenflüge perspektivisch nicht mehr geben solle. Vor allem inländische Flüge sollten sich durch ein attraktiveres Bahnangebot erübrigen.