Erste „Grüne Haltestelle“ in Frankfurt/Main kommt gut an

Weitere Haltestellen und Stationen in Frankfurt am Main werden im Sommer begrünt | Foto: VGF

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) verfügt seit Februar an der Straßen­bahn-Station „Börneplatz/Stoltzestraße“ über eine erste „Grüne Haltestelle“. In den kommenden Monaten sollen weitere folgen.

Die Rückmeldungen von zahlreichen Frankfurterinnen und Frankfurtern seien positiv, teilte die VGF kürzlich mit. Daher sollen bald noch mehr Haltestellen eine Dachbegrünung aus Sedum­pflanzen erhalten. Zu den künftigen Stationen gehören demnach unter anderem die Halte­stellen „Hugo-Junkers-Straße Schleife“, „Louisa Bahnhof“ und „Neu Isenburg“.

Die Verkehrsgesellschaft teilt aber auch mit, dass eine Begrünung nicht bei allen Wartehallen ihrer 139 Straßenbahn-Haltestellen oder der 57 oberirdischen U-Bahn-Stationen möglich sei. Nicht alle Hallen seien statisch geeignet, eine pro Quadratmeter zwischen 60 und 90 Kilo­gramm schwere Dachbegrünung zu tragen.


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Die Haltestelle „Börneplatz/Stoltzestraße“ war das Pilotprojekt. Die Dächer der beiden Warte­hallen wurden mit sogenannten „extensiven Sedumpflanzen“ bepflanzt. Hierbei handelt es sich um pflegeleichte und insektenfreundliche Pflanzen, die nicht nur schön blühen, sondern auch den Feinstaub des Verkehrs filtern. Sie sollen so für eine bessere Luftqualität sorgen und die Luft bei Hitze abkühlen. Die Unterkonstruktion verfügt über einen Wasser­rückhalte­speicher, weswegen die Pflanzen nicht aufwendig gegossen werden müssen. Testweise wurde zudem eine Rückwand an der dortigen Haltestelle mit Moos und verschiedenen Pflanzen begrünt.