Bahnunfall in Stuttgart – Lokführer missachtet Haltsignal und entgleist mit Regionalzug

Ein Notfallmanager nach einem Bahnunfall vor Ort (Symbolbild) | Foto: EVN

Bei der Entgleisung eines Regionalzuges im Gleisvorfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs ist am Dienstagabend ein Sachschaden von rund 40.000 Euro entstanden.

Laut einer Mitteilung der Bundespolizei war der Zug als Rangierfahrt auf dem Weg vom Abstellbahnhof in Richtung Gleis 15 unterwegs, als der 39-jährige Lokführer offenbar ein haltzeigendes Lichtsperrsignal missachtete. Durch das anschließende Überfahren einer aufgelegten Gleissperre kam es in der Folge zu einer Zwangsentgleisung, bei welcher der fordere Zugteil aus den Schienen sprang und die Bahn nach einigen Metern im Gleisvorfeld zum Stillstand kam.

Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Zug. Der Lokführer blieb unverletzt. Durch den Vorfall wurden der Gleisbereich sowie der Unfallzug selbst beschädigt. Es kam zudem zu bahnbetrieblichen Verzögerungen. Die Bundespolizei ermittelt inzwischen wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs.