Bergung des Unfallzuges im Bahnhof Demmin gestartet

Unfallstelle nach Güterzugentgleisung im Bahnhof Demmin | Foto: Bundespolizei

Die Bergung des am Mittwoch im Bahnhof Demmin entgleisten Güterzuges ist angelaufen. Das genaue Ausmaß der Schäden ist weiter unklar.

Um den verunfallten Güterwaggon, der mit rund 80.000 Litern Benzin beladen ist zu bergen, ist am Donnerstag ein Schwerlastkran angerückt, um den Kesselwagen wieder aufs Gleis zu heben. Der restliche Teil des Zuges, bestehend aus 20 weiteren Kesselwagen, wurde abgekuppelt und bereits weiterbefördert.

Wie sich der Unfall ereignet hat, wird derzeit ermittelt. Neben der Bundespolizei hat auch die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) Ermittlungen zur Zugentgleisung in Demmin aufgenommen. Bei dem Ereignis war eine der Schienen abgerissen. Außerdem wurden Schwellen und das Gleisbett auf rund 200 Metern beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen sprangen mindestens zwei Achsen des letzten Waggons aus dem Gleis. Gefahrstoffe traten nicht aus.

Infolge des Unfalls ist die Bahnstrecke Neubrandenburg–Stralsund im Bereich zwischen Sternfeld und Grimmen gesperrt. Nach DB-Angaben kommt es weiterhin zu Verspätungen und Zugaus­fällen in beiden Richtungen.