ProBahn fordert Streikfahrpläne und frühzeitige Informationen für Bahnkunden

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender von ProBahn | Foto: Pixabay / ProBahn

Karl-Peter Naumann, der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbands ProBahn, hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nach deren Streikankündigung zu frühzeitigen Informationen für Reisende aufgefordert.

„Eine Ankündigung am Vorabend wäre weder frühzeitig noch rechtzeitig genug, um sich darauf einzustellen“, sagte Naumann am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Von Warnstreiks im Bahnverkehr seien auch Pendler stark betroffen, da es für sie kaum Ausweichmöglichkeiten gebe.

Der ProBahn-Ehrenvorsitzende erneuerte zudem die grundsätzliche Forderung des Verbands, bereits in Zeiten des Tariffriedens Streikfahrpläne zu vereinbaren, auf die sich Bahnkunden dann rechtzeitig einstellen könnten. In Nachbarländern werde dies bereits so gehandhabt und habe sich als gute Praxis erwiesen, so Naumann.


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Die Lokführergewerkschaft hatte am Dienstag die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn für gescheitert erklärt und Streiks angekündigt. Für wann die Arbeitskampfaktionen geplant sind, ist derzeit noch offen.