Trans Regio erbringt auch künftig Regionalverkehre im Rheintal

Ein Zug der Marke Mittelrheinbahn | Foto: Imago / Rüdiger Wölk

Die Transdev-Tochter Trans Regio wird weiterhin die Regionalverkehre im Rheintal zwischen Mainz und Köln bis mindestens Dezember 2033 unter der Marke Mittelrhein­bahn betreiben.

Wie der Mutterkonzern Transdev mitteilte, konnte die Trans Regio in Koblenz die europaweite Ausschreibung für den weiteren Betrieb gewinnen. Der neue Verkehrsvertrag für die RB26 über die linksrheinische Strecke zwischen Mainz, Koblenz, Bonn und Köln startet zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 und läuft über mindestens zehn Jahre bis Ende 2033 mit der Option auf eine Verlängerung bis 2036. Zum Einsatz kommt weiterhin die dort verkehrende Fahrzeugflotte aus 23 Triebzügen vom Typ Siemens Mireo und Siemens Desiro ML. Letztere werden einem umfassenden Re-Design mit Verbesserungen für die Fahrgäste unterzogen. Unter anderem sollen die Sitzabstände teilweise vergrößert werden und die Züge bis Ende 2023 mit Steckdosen und WLAN ausgestattet sein.

Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der Transdev GmbH, zeigte sich erfreut und bedankte sich für das Vertrauen der Aufgabenträger. „Wir sind sehr froh und stolz, dass wir den Betrieb dieser wichtigen Bahnverbindung im Rheintal gegen mehrere Mitbewerber sichern konnten“, so Heinemann. Auch die 145 Arbeitsplätze im Unternehmen seien damit langfristig gesichert. Ähnlich äußerte sich auch Ingo Pfundstein, Geschäftsführer der Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH. Ihm zufolge gehöre die eigene Zugmarke für viele Fahrgäste mittlerweile zum Mittelrheintal, „so wie die vielen Burgen und Schlösser, einfach dazu.“

Trans Regio ist bereits seit 2008 mit der Marke Mittelrheinbahn in der Region unterwegs.