Bahn baut Angebot im Fernverkehr zu den Sommerferien stark aus

Ein ICE-T auf einer Schnellfahrstrecke | Foto: DB AG / Wolfgang Klee

Das Zugangebot der Deutschen Bahn soll pünktlich zu den Sommerferien stark ausgebaut werden.

Das teilte die Berliner Konzernzentrale am Freitag mit. Demnach sollen mit Beginn des Sommerfahrplans am 13. Juni mehr ICE-Züge zum Einsatz kommen. Insgesamt stünden dann über 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.

Für Bahnreisende zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin wächst das tägliche Zugangebot laut Unternehmensangaben damit um fünf neue ICE- und IC-Verbindungen auf täglich bis zu 44 Fahrten. Zwischen den Metropolen in Deutschland setzt die Bahn wieder mehr ICE-Sprinter ein. Auf der Route Berlin–Frankfurt(Main) seien es ab Mitte Juli dann 15 statt elf, zwischen Hamburg und Köln sieben statt fünf.


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Die Bahn hat zudem angekündigt, zusätzliche touristische Sommerzüge zur Nord- und Ostsee sowie an den Bodensee und nach Tirol in den Fahrplan aufzunehmen. Erstmals komme dabei auch eine Direktverbindung von Berlin über Halle und Erfurt nach Bregenz und Landeck in Tirol hinzu. Neu seien auch Züge von Frankfurt(Main) nach Norddeich Mole, von Dresden nach Binz auf Rügen und von München nach Westerland (Sylt).

Des Weiteren schickt die Bahn erstmals ihre neuen XXL-ICE mit über 900 Sitzplätzen in den Regeleinsatz. Diese Züge verkehren künftig zwischen Hamburg und Chur in der Schweiz via Hannover, Frankfurt(Main), Basel und Zürich. Ebenso sollen die neuen 13-teiligen ICE 4 auf der Route Hamburg–Dortmund–Köln–Frankfurt Flughafen–Stuttgart–München unterwegs sein.