Erste modernisierte Wagen auf der Taunusstrecke im Einsatz

Taunusstrecke: Erster Zug vollständig mit modernisierten Wagen | Foto: DB AG / Thomas Henne

Seit knapp einer Woche setzt die Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn, DB Regio Mitte, zwischen Frankfurt und Limburg auf den Linien RE20 und RB22 die ersten  modernisierten Doppelstockwagen ein.

Das überarbeitete Design ist Bestandteil des ab Dezember 2021 geltenden neuen Verkehrsvertrages. Den Zuschlag für den Weiterbetrieb dieser Linien erhielt DB Regio nach einer europaweiten Ausschreibung durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) im März 2018 für weitere 15 Jahre. Bis Jahresende werden insgesamt 54 Doppelstockwagen für den künftigen Einsatz fit gemacht.

„Der Umbau verläuft planmäßig. Jeden Monat kommen mehr und mehr dazu und bringen unseren Kunden modernen Reisekomfort“, sagte DB-Regio-Mitte-Chef Maik Dreser. „Wir haben die Gelegenheit genutzt, bei der Neuausschreibung der Taunusstrecke Komfort und Services nochmals zu erhöhen“, erklärte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.


Der Umbau der Fahrzeuge läuft in den Werken der DB Fahrzeuginstandhaltung Wittenberge. Seit Februar 2020 liefert das Werk die Wagen schrittweise aus. 39 von insgesamt 54 Doppel­stock­wagen sind inzwischen modernisiert unterwegs, teilte die Bahn mit. Außerdem werden künftig zehn spurtstärkere Lokomotiven der Baureihe 146.1 statt der bisherigen Loks vom Typ 143 eingesetzt.

Die Wagen bieten nach dem Umbau neue Sitze und größeren Abstand, großzügige und neu gestaltete Mehrzweck­bereiche, ein Echtzeit-Fahrgastinformationssystem, WLAN und Steck­dosen.