CSU und SPD gegen schnelle Aufhebung der Maskenpflicht

Hygiene- und Maskenpflichthinweis in einer S-Bahn | Foto: DB AG

CSU und SPD dämpfen die Hoffnungen auf ein rasches Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte der Bild: „Ich kann nur davor warnen, so zu tun, als sei Corona schon vorbei.“ Er halte die Abstandsregeln und die Maskenpflicht „für die geringste Zumutung und für einen sehr guten Schutz nach wie vor“.

Ähnlich äußerte sich sein SPD-Kollege Lars Klingbeil: „Ich glaube, es verlangt uns als Gesellschaft nicht viel ab, wenn wir jetzt im öffentlichen Nahverkehr, dort, wo wir wirklich auf Menschen treffen, wenn wir dort die Masken weiterhin tragen. Ich halte das für richtig.“ Wenn die Corona-Mutation sich nicht als so krass erweisen sollte, wie man im schlimmsten Fall befürchten müsse, dann sei das „eine Frage von Wochen“, sagte er der Bild. Klingbeil weiter: „Die sollten wir uns noch an diese Regeln halten und die Masken tragen“.



Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich am Sonntag hingegen für ein schritt­weises Ende der Maskenpflicht ausgesprochen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) forderte angesichts der abflauenden Coronavirus-Pandemie derweil die Länder auf, die weitere Fortdauer der Maskenpflicht zu überprüfen. Und auch Bundestags­vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) sprach sich am Wochenende für ein Ende der Maskenpflicht aus.


Mit Material der dts Nachrichtenagentur