Mexiko-Stadt: Gravierende Baufehler nach Metro-Unglück entdeckt

Blick auf die Unfallstelle am 4. Mai 2021 | Foto: Imago / Agencia EFE

Rund sechs Wochen nach dem Metro-Unglück in Mexiko-Stadt haben Ingenieure gravierende Baufehler entdeckt.

Mexiko-Stadt (evn) – Unter anderem seien schlecht ausgeführte Schweißarbeiten, unzureichende Schrauben und die Verwendung unterschiedlicher Betonsorten festgestellt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Demnach habe die nach dem Unglück beauftragte norwegische Ingenieursfirma mehrere Mängel gefunden, darunter auch Verformungen und Bruchstellen in den Balken des eingestürzten Bahnabschnitts. Die Untersuchungsergebnisse sollen in den kommenden Monaten vorgelegt werden.

Im Stadtbezirk Tláhuac von Mexiko-Stadt war am 3. Mai eine zwölf Meter hohe Bahnbrücke der Linie 12 eingestürzt, als gerade ein Zug den Bereich befuhr. Bei dem Unglück starben 26 Menschen, Dutzende wurden verletzt.