Fahrgäste saßen stundenlang fest – Bahn entschuldigt sich

DB-Logo auf einem Regionalzug der Deutschen Bahn (Symbolbild) | Foto: EVN

Die Deutsche Bahn hat sich für ihr schlechtes Störungsmanagement entschuldigt, nachdem am Donnerstag etwa 60 Reisende rund sieben Stunden lang bei über 30 Grad Celsius am Bahnhof Fürstenberg (Havel) festsaßen.

Fürstenberg/Havel (evn) – Ein Waldbrand in Grüneberg hat am 17. Juni im Land Brandenburg für Beeinträchtigungen im Zugverkehr gesorgt – darüber informiert wurden die Reisenden aber nicht von der Bahn, sondern durch die Polizei. Weil zudem Hilfe ausblieb, wurden die Fahrgäste von der Feuerwehr und dem örtlichen Bürgermeister mit „Bratwürsten und Wasser“ versorgt, berichtete der Fernsehsender RTL. Erst gegen 23 Uhr sei ein Zug eingetroffen, mit dem die Beteiligten weiterfahren konnten.

Von Seiten der Deutschen Bahn folgte später eine Entschuldigung: „Lief nicht so, wie es sein sollte“, erklärte das Unternehmen auf RTL-Anfrage. Zudem versprach die Bahn, den Vorfall aufzuarbeiten und gelobte Besserung. Weiter teilte die Bahn mit, dass es am Donnerstag gleich zwei Probleme gegeben hätte – zum einen der Waldbrand mit Streckensperrung; später kam „unglücklicherweise“ noch „ein defekter Zug auf der Strecke dazu, der erst abgeschleppt werden musste.“