Verklebte Schienen sorgen für Millionenschaden in Karlsruhe

Straßenbahn der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) | Foto: Imago / Ralph Peters

Die durch verklebte Schienen verursachten Schäden im Karlsruher Straßen- und Stadtbahnnetz werden auf einen hohen Betrag geschätzt.

Karlsruhe (evn) – Auch wenn die genaue Höhe bislang nicht beziffert werden könne, werde der entstandene Gesamtschaden vermutlich im Millionenbereich liegen, sagte ein Sprecher der Karlsruher Verkehrsbetriebe (VBK) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte bereits der SWR über die im Raum stehende Summe berichtet.

Mittlerweile seien die Probleme weitestgehend behoben und fast alle Strecken wieder in Betrieb. Auch die Bahnen der Tramlinie 2 sollen ab Mittwoch wieder in der Innenstadt fahren. Nach wie vor gesperrt bleibt bis auf Weiteres allerdings der Streckenabschnitt zwischen Städtischem Klinikum und Knielingen-Nord, hieß es von Seiten der VBK. Da hier der Verschmutzungsgrad durch die herausgelöste Bitumen-Vergussmasse besonders stark sei, dauern die Reinigungsarbeiten voraussichtlich noch einige Tage an. Es verkehrt ein Ersatzverkehr mit Bussen.

Warum die Vergussmasse zwischen Asphalt und Gleisen an mehreren Stellen weich wurde, ist noch immer unklar. Der Vorfall hatte vor zwei Wochen zur Einstellung des Stadtbahnverkehrs geführt. Ein Großteil der verschmutzten Bahnen sei inzwischen wieder gereinigt worden.