Entlaufene Hunde sorgen für Streckensperrung

Gleis einer Bahnstrecke (Symbolbild) | Foto: EVN

Die Bahnstrecke zwischen Bad Kleinen und Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern war am Mittwoch wegen zwei entlaufener Hunde gesperrt.

Schwerin (evn) – Nach Angaben der Bundespolizei waren ein Spitz und ein Labrador bei Gallentin im Landkreis Nordwestmecklenburg auf die Gleise gelaufen. Die beiden Hunde wurden dabei von einem noch unbekannten Schienenfahrzeug erfasst. Der Lokführer einer nachfolgenden Regionalbahn entdeckte die Tierkörper auf den Gleisen und verständigte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn.

Der Spitz wurde bei dem Zusammenprall getötet. Der verletzte Labrador wurde von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kleinen mit Hilfe einer Lore geborgen. Das Tier wurde seinem Besitzer übergeben, der es nach Polizeiangaben zu einem Tierarzt brachte.

Die betroffene Bahnstrecke war infolge des Unfalls für fast zwei Stunden gesperrt. Mehrere Züge waren betroffen. Unklar war zunächst, wie die Hunde vom Grundstück ihrer Besitzer auf die Bahngleise gelangen konnten.