Bericht: Flixmobility verhandelt mit russischem Zughersteller

Zwei Konkurrenten begegnen sich: Ein grüner Flixtrain und ein Intercity der Deutschen Bahn | Foto: EVN / Jens Rohde

Der Fernzug- und Fernbusanbieter Flixmobility steht offenbar in Verhandlungen mit dem sechstgrößten Zughersteller der Welt – der russischen Transmashholding (TMH).

Berlin (evn/dts) – Einem Medienbericht zufolge geht es um den möglichen Kauf von mehr als 60 Zügen mit jeweils vier bis zehn Waggons. Ein Vertrag sei noch nicht zustande gekommen, berichtet Business Insider. Mit einem möglichen Abschluss wird aber in wenigen Wochen gerechnet, hieß es dem Bericht zufolge. Eine Bestätigung von Flixmobility gibt es bislang nicht – dort heißt es nur: „Kein Kommentar“.

Mit dem Auftrag würde auch die TMH den großen Einstieg in den europäischen, aber vor allem deutschen Markt schaffen. Flixmobility und seine Zugmarke Flixtrain könnten mit den neuen Zügen europaweit expandieren und auch in Deutschland zu einer echten Bahnkonkurrenz werden. Bislang werden für die grünen Züge ältere, aber modernisierte Reisezugwagen genutzt. Flixtrain ist bislang nur auf wenigen Strecken unterwegs. Eine weitere Expansion hatte das Unternehmen in der Vergangenheit bereits in Aussicht gestellt.