Per Güterzug eingereiste Personen sorgen für Streckensperrung

Ein Bundespolizist sucht einen Güterzug nach möglichen Personen ab (Symbolbild) | Foto: Bundespolizei

Mehrere per Güterzug eingereiste Personen haben am Samstag für eine rund einstündige Streckensperrung im Bereich München Ost gesorgt.

München (evn) – Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag mitteilte, waren am Vortag acht türkische Staatsangehörige am Rangierbahnhof München-Ost festgestellt worden. Die Personen waren per Güterzug nach Deutschland eingereist. Bei den Aufgegriffenen handelte es sich um ein Ehepaar und vier Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren sowie um zwei weitere Männer, die mit der Familie in einem Verwandtschaftsverhältnis stehen sollen. Die aufgegriffenen Personen wurden später an eine Münchner Erstaufnahmeeinrichtung übergeben.

Vier weitere Personen seien nach Auskunft von Bahnmitarbeitern geflüchtet. Je zwei in den Gleisbereich Richtung Betriebswerk Steinhausen sowie in Richtung S-Bahn-Station Berg am Laim. Zum Zwecke der Absuche wurden die Gleise in beiden Bereichen gesperrt. Die Bundespolizei konnte die flüchtigen Personen aber nicht mehr auffinden.

Am Güterzug, der aus Verona kommend über Kufstein nach München gefahren war, wurde eine aufgeschlitzte Plane entdeckt. Eine aufgefundene Wasserflasche sowie ein Smartphone wurden sichergestellt.