Laschet für schnellere Planungsverfahren beim Infrastrukturausbau

CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet | Foto: Imago / Political-Moments

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat sich für schnellere Planungsverfahren bei Infrastrukturprojekten ausgesprochen.

Berlin (evn) – Konkret müssten die Verwaltungsrechtswege von Planungsverfahren, beispielsweise beim Ausbau der Bahnstrecken, verkürzt werden, sagte der CDU-Chef der Wochenzeitung Die Zeit. Verrückt sei, dass mittlerweile sogar schon gegen den Bau von Radschnellwegen geklagt werde.

Den Kampf gegen die Klimakrise will der Unionspolitiker vor allem durch Innovation lösen: „Wir müssen alle technologischen Mittel nutzen, um zur Klimaneutralität zu kommen.“ Zugleich machte Laschet deutlich, dass er nichts von Verboten beim Thema Klimaschutz halte. „Politische Technikverbote“ seien für ihn der falsche Weg. Die Belastung von Bürgern und Unternehmen durch steigende CO2-Preise wolle er mindern, indem er die EEG-Umlage abschafft. Diese Maßnahme sei unter sozialen Gesichtspunkten wichtig. „Ich will, dass wir beim Klimaschutz auch die soziale Frage im Blick behalten“, so Laschet.