Berliner Verkehrs­betriebe testen „Check-in/Check-out“-Modell

U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe | Foto: Imago / Future Image

Ab September wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ein „Check-in/Check-out“-Modell für Fahrkarten testen.

Berlin (evn) – Dabei soll korrekt erfasst werden, wo Fahrgäste genau ein- und aussteigen, um den Ticketpreis an der genauen Fahrstrecke auszurichten. In einem ersten Schritt solle dafür die notwendige Technik getestet werden, wie BVG-Chefin Eva Kreienkamp am Dienstag bei einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen Ost (VDV) sagte. Am Ende eines jeden Monats solle es dann eine Abrechnung geben. Zur möglichen Höhe des künftigen Kilometerpreises machte Kreienkamp allerdings noch keine Angaben.

Bereits vor einigen Monaten war die BVG mit dem Vorstoß zu einem „Homeoffice-Ticket“ vorerst gescheitert. Es war als rein digitales Kontingent von Fahrkarten gedacht, die in einem bestimmten Zeitraum genutzt werden können – zum Beispiel für Menschen, die mehrere Tage die Woche von zu Hause arbeiten. Eine Einigung mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) kam allerdings nicht zustande.