Extremwetter in NRW und Rheinland-Pfalz – Gleise und Bahntechnik stark beschädigt

Zahlreiche Unwetterschäden in NRW und Rheinland-Pfalz | Foto: DB AG

Die extremen Niederschläge von Sturmtief Bernd haben Gleise, Weichen und Signaltechnik in vielen Landesteilen von NRW und Rheinland-Pfalz stark beschädigt. Auch Bahnhöfe und Stellwerke sind betroffen.

  Aktualisiert | 15. Juli 2021, 18:51 Uhr  

Düsseldorf/Mainz (evn) – Überflutungen und Dauerregen führen seit Mittwochabend in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu massiven Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Zahlreiche Abschnitte stehen nach Angaben der Deutschen Bahn noch immer unter Wasser. Bis auf Weiteres bleibt der Zugverkehr daher stark eingeschränkt. Eine genaue Prognose über die Dauer der notwendigen Reparaturen sei erst möglich, wenn das Wasser abgeflossen ist, sagte eine Bahnsprecherin am Donnerstag.

Zu erheblichen Einschränkungen kommt es demnach weiterhin auf der Strecke Köln – Düsseldorf – Essen – Dortmund. Züge müssen hier teilweise umgeleitet werden, Verspätungen und/oder Zug- bzw. Haltausfälle seien die Folge. Der Abschnitt Köln – Wuppertal – Hagen – Dortmund ist derzeit nicht befahrbar, ebenso wie die Strecke Köln – Koblenz über Bonn Hbf. Auch der Nahverkehr ist in NRW und in Teilen von Rheinland-Pfalz stark beeinträchtigt.

Aufgrund der Streckensperrungen verkehren zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien nicht oder nur eingeschränkt, teilte die Bahn mit. Ersatzverkehre mit Bussen seien eingerichtet, soweit es die Straßenverhältnisse zuließen.

Die Bahn rief dazu auf, Fahrten von und nach Nordrhein-Westfalen nach Möglichkeit zu verschieben. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass gebuchte Fernverkehrstickets für den  Zeitraum 14. bis 16. Juli 2021 entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel genutzt werden können.


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