Bundesverkehrsministerium: Kaputte Brücken und Gleise schnell wieder instandsetzen

Eine durch Hochwasser zerstörte Eisenbahnbrücke nahe der Stadt Marienthal | Foto: Imago / Hannes P. Albert

Die in den Hochwasser-Katastrophen­gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zerstörten Brücken, Gleise, Straßen und Mobilfunk­masten sollen laut dem Bundesverkehrs­ministerium schnellst­möglich wieder instandgesetzt werden.

Berlin (evn) – Wie ein Sprecher von Ressortchef Andreas Scheuer laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur sagte, sei dazu eine Taskforce im Bundesverkehrsministerium eingerichtet worden. Daran hätten auch Vertreter der Deutschen Bahn und der Autobahn­gesellschaft des Bundes teilgenommen.

In einem ersten Schritt solle das bereits bestehende Lagebild vervollständigt und konsolidiert werden, hieß es. Gleichzeitig solle, soweit bereits möglich, eine Schadensermittlung erfolgen, um die voraussichtlichen Kosten für die Schadensbeseitigung zu ermitteln und den Wieder­aufbau der zerstörten und beschädigten Infrastrukturen umgehend in Gang zu setzen. Dazu werde in einzelnen Arbeitsgruppen für Straße, Schiene, Wasserstraße und digitale Infrastruk­turen der weitere Handlungsbedarf ermittelt und priorisiert.

Gegenüber der Passauer Neuen Presse und dem Donaukurier (Montagsausgaben) hatte Scheuer gesagt, das endgültige Ausmaß der Infrastrukturschäden nach den Hochwassern werde erst nach weiteren Räumungsarbeiten zu beurteilen sein. „Wenn an der Ahr von 35 Brücken wohl 20 zerstört sind, dann kann man jetzt schon die Riesenaufgabe, die vor uns steht, erahnen“, so Scheuer. Allein auf der Rhein-Ahr-Bahn seien sieben Brücken und 27 Kilometer Gleisanlagen durch das Hochwasser zerstört worden.