Weiter keine Regionalzüge in der Eifel – Fortschritte im Fernverkehr

Hinweis „Nicht einsteigen“ auf einem Zugzielanzeiger (Symbolbild) | Foto: EVN

Bahnpendler und Reisende müssen sich zu Wochenbeginn weiter auf Verzögerungen und Zugausfälle in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz einstellen.

Düsseldorf/Mainz (dpa/evn) – Auf sechs Regionallinien in der Eifel sei der Zugbetrieb aufgrund der Unwetterschäden ganz eingestellt, teilte die Deutsche Bahn am Montag in Düsseldorf mit. Betroffen seien die Linien RE 12, RE 22, RB 24, RB 30, RB 39 und S 23/RB 23. Vielerorts sei wegen der Schäden auch kein Schienenersatzverkehr möglich.

Ersatzverkehr mit Bussen sei zwischen Hürth-Kalscheuren und Euskirchen, zwischen Bonn Hauptbahnhof und Euskirchen sowie zwischen Gerolstein und Trier Hauptbahnhof eingerichtet worden. Auch in der Gegend um Hagen und Köln gab es am Montagmorgen Verspätungen und Teilausfälle der S-Bahnen und Regionalzüge.


Beim Fernverkehr meldete das Unternehmen weitere Fortschritte: Der Abschnitt Köln – Wuppertal – Hagen – Dortmund könne wieder eingeschränkt befahren werden, es sei jedoch weiter mit Verspätungen zu rechnen.

Nach einem ersten Lagebild wurden in NRW und Rheinland-Pfalz mehr als 80 Stationen und Haltepunkte durch die Unwetterkatastrophe beschädigt, wie die Deutsche Bahn bereits am Sonntag mitteilte. Zudem seien auf mehr als 600 Kilometern Länge Gleise beschädigt worden.