Bayerischer Bahnreaktivierungstag: Bessere Bahnpolitik mit Politik und Bürgern

Eine stillgelegte Bahnstrecke (Symbolbild) | Foto: Pixabay / Manfred Richter

Der bayrische Bahnreaktivierungstag an diesem Samstag nimmt die Reaktivierungs­projekte in Bayern in den Blick und diskutiert Herausforderungen und Lösungen.

Den Dialog zwischen Politik, Initiativen und Verbänden sowie den Erfahrungsaustausch will der Fahrgastverband Pro Bahn ebenso fördern wie die Reaktivierung sinnvoller Bahnlinien. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) und der verkehrspolitische Sprecher der bayerischen Grünen, Markus Büchler, werden ein Grußwort an die Teilnehmer richten. Auch Vorträge bayrischer Eisenbahnunternehmen sind geplant. Gäste sind zudem Florian von Brunn (SPD) und Matthias Gastel (Grüne).

Laut Pro Bahn liege die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken bundesweit im Trend. Doch in Bayern kämen Reaktivierungsprojekte kaum voran, kritisierte der Fahrgastverband. Insbesondere bürgerschaftliche Initiativen, aber auch Bahnunternehmen sehen sich demnach mit politischen Widerständen und verwaltungsrechtlichen Hürden konfrontiert. Dabei seien neue Verbindungen gerade auch in der Region „ein wichtiger Baustein der Verkehrswende“, bekräftigte Pro Bahn.

Der Bayerische Bahnreaktivierungstag findet als Abschluss der Aktionswoche „Mehr Bahn wagen – auch in Bayern! Mobilität zwischen Wahlfreiheit und Klimawandel“ statt. Mit der Bahnwoche macht der Fahrgastverband nach eigenen Angaben „auf den schleppenden Ausbau der Eisenbahn in Bayern sowie auf die vielen Unterschiede zwischen medienwirksam verkündeten Ansprüchen und der Realität aufmerksam.“