Berlin/Brandenburg: Bürger können sich auf Bahnhofstour über ÖPNV-Ausbau informieren

Bahnhofstour i2030 | Foto: VBB

Neue Bahnhöfe, mehr Gleise, bessere Verbindungen: Mit bis zu sechs Milliarden Euro wollen Berlin und Brandenburg in den nächsten Jahren den regionalen Bahnverkehr in der Hauptstadtregion ausbauen und Umlandgemeinden und Außenbezirke besser miteinander verbinden.

Berlin (evn/dpa) – Zum Auftakt einer Bahnhofs-Informationstour in Berlin-Spandau konnten sich die Menschen vor wenigen Tagen über den Stand der Dinge beim i2030 genannten Großprojekt informieren.

Der Bahnhof Spandau ist selbst Teil des Projekts. Er soll erweitert werden und auf der 23 Kilometer langen Bahnverbindung nach Nauen sollen den Planern zufolge in den nächsten Jahren zusätzliche Gleise entstehen. Die Strecke liegt demnach auf dem transeuropäischen Nord-Ostsee-Korridor. Regional-, Fern- und Güterverkehre treffen hier aufeinander. Die Länder gehen zudem davon aus, dass die Bevölkerung in der Region in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.

Noch befinden sich die Planungen in einem frühen Stadium. Mit der Veranstaltung sollen die betroffenen Anwohner frühzeitig mit ins Boot geholt werden. Ähnliche Veranstaltungen sind im August und September am Bahnhof Hennigsdorf (19.8.), Berlin-Ostkreuz (25.8.), Potsdam Hauptbahnhof (8.9.) sowie Berlin-Gesundbrunnen (9.9.) geplant.

„Die Verdopplung der Fahrgastzahlen bis 2030 und das Gelingen der Verkehrswende sind branchenweit nach wie vor unsere erklärten Ziele“, teilte die Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg kürzlich mit. „Dafür müssen wir jetzt in die nötige Infrastruktur investieren, denn wir kommen auf Dauer einfach nicht mehr aus ohne S-Bahn-Verlängerungen, mehr Überholgleise und längere Bahnsteige.“