Gesundheitsministerium: Maskenpflicht in Bus und Bahn soll bis 2022 bestehen bleiben

Eine Frau mit FFP2-Maske | Foto: Imago / Sven Simon

Nach Ansicht des Bundes­gesund­heits­ministeriums sind auch in den nächsten Monaten Maß­nahmen zur Ein­dämmung einer neuen großen Infektions­welle erforderlich. Die Masken­pflicht in Bus und Bahn soll daher für alle bis ins kommende Jahr bestehen bleiben.

Berlin (evn) – Mit Blick auf Herbst und Winter brauche es weiterhin Schutzmaßnahmen, „um das Gesundheitswesen vor einer übermäßigen Belastung und die Personengruppen, die noch nicht geimpft werden können, vor einer möglichen folgenreichen Erkrankung zu schützen“, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums, über das unter anderem die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Konkret sei demnach neben einer hohen Impfquote „durchgängig und inzidenzunabhängig“ das weitere Einhalten von Basis-Maßnahmen wie Abstand, Hygiene und Maskentragen nötig – und zwar überall dort, wo in geschlossenen Räumen viele Menschen zusammentreffen, bei denen der Impfstatus nicht bekannt ist, oder unter denen besonders verletzliche Personen sein könnten. Die Notwendigkeit zum verpflichtenden Tragen einer medizinischen Schutzmaske ergebe sich somit „bis ins Frühjahr 2022“ insbesondere im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Einzelhandel – „für alle, auch für Geimpfte und Genesene“.