Prozess gegen Gleisschubser startet am Landgericht Hannover

Justitia (Symbolbild) | Foto: Pixabay

Am Landgericht Hannover startet an diesem Dienstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Gleisschubser.

Hannover (evn) – Ein 34-Jähriger war im Februar am Bahnhof in Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen) auf die Gleise geschubst worden. Der 1965 geborene mutmaßliche Täter muss sich nun wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung verantworten. Er soll sein Opfer auch daran gehindert haben, aus dem Gleisbett herauszuklettern. Schließlich gelang es dem jüngeren Mann mit Hilfe von Zeugen den Gleisbereich zu verlassen – wenige Sekunden vor Einfahren eines Zuges.

Der Beschuldigte soll wegen einer psychiatrischen Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt haben, wie das Landgericht laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Im Falle eines Urteils käme demnach die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht. Fünf Fortsetzungstermine sind für den Prozess geplant.