ÖBB bestellen 20 weitere Nightjet-Züge bei Siemens Mobility

So sollen die neuen Nightjet-Züge aussehen | Visualisierung: Siemens Mobility

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben 20 weitere siebenteilige Nachtzüge bei Siemens Mobility für den zukünftigen Ausbau der Nightjetflotte bestellt.

Wien (evn) – Insgesamt 33 Nightjets der neuen Generation sollen bis 2025 im europäischen Nachtzugverkehr unterwegs sein und damit einen großen Teil der Bestandszüge ersetzen, teilten die ÖBB am Dienstag mit. Der Kauf der neuen Züge war bereits im Februar angekündigt worden.

In einem ersten Abruf hatte die Bahngesellschaft zunächst 13 neue Züge bestellt, die derzeit gebaut werden und ab Frühjahr 2023 in den Fahrgastbetrieb gehen sollen. Der Einsatz der ersten Züge sei für Verbindungen in Österreich, Deutschland und Italien vorgesehen.

Der Rahmenvertrag für die neue Zugflotte wurde im August 2018 unterzeichnet. Nach Angaben der ÖBB bieten die neuen Züge mehr Kapazität sowie besseren Komfort und eine erhöhte Privatsphäre.


Der jetzige Abruf von 20 zusätzlichen Nightjets sei „ein wichtiger Schritt, um die ÖBB als Marktführer im europäischen Nachtzuggeschäft zu positionieren“, betonte ÖBB-Chef Andreas Matthä. Die ÖBB sind bereits heute Europas größter Nachtzuganbieter.

Die Züge aus dem aktuell zweiten Abruf sind nach Angaben der ÖBB für den Verkehr von Wien und Innsbruck nach Hamburg und Amsterdam sowie für die Strecken von Wien nach Bregenz und Zürich vorgesehen. Ebenso sollen die Verbindungen von Graz nach Zürich sowie von Zürich nach Hamburg und Amsterdam mit den neuen Zügen bedient werden.