EVG verhandelt mit Bahnkonzern über betriebliche Altersversorgung

Logo der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft | Foto: Imago / Steinach

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat mit der Deutschen Bahn Verhandlungen über eine Fortführung der betrieblichen Altersversorgung begonnen.

Berlin (evn) – Zum Verhandlungsauftakt, der bereits am 9. Juli stattfand, sei die Bahn aufgefordert worden, ihre Entscheidung über ein Auslaufen des Zusatzversorgungs-Tarifvertrages (ZVersTV) zu überdenken, teilte die EVG kürzlich mit. Konkret geht es hier um die betriebliche Altersversorgung (bAV) für Bahnbeschäftigte.

Die EVG habe zwar eine Verlängerung bis Ende 2021 erreicht, darüber hinaus müsse allerdings eine Anschlussregelung gefunden werden, schrieb die Gewerkschaft. „Sollte die DB AG bei ihrer starren Haltung bleiben, erwarten wir als EVG alternative Vorschläge, die den deutlichen Ausbau der bAV an anderer Stelle für heutige und künftige Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sicherstellt.“ Die nächste Verhandlungsrunde soll Ende August stattfinden.

Gegenüber der konkurrierenden Lokführergewerkschaft GDL ist der Zusatzversorgungs-Tarifvertrag bereits zum Ende des vergangenen Jahres von Seiten der Bahn gekündigt worden. Das Thema betriebliche Altersversorgung gehört neben einer Forderung nach höheren Löhnen auch zu den aktuellen Tarifauseinandersetzungen zwischen Bahn und GDL.