Lokführergewerkschaft will sich zu weiterem Vorgehen äußern

Ein Lokführer im Führerstand eines Regionalzuges | Foto: EVN

Im aktuellen Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn will sich die Lokführergewerkschaft GDL nun zum weiteren Vorgehen äußern. Sie hatte in den vergangenen Tagen mit einem zweiten Streik gedroht.

Berlin (evn) – Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, ist für Freitagvormittag eine Presse­konferenz angesetzt. „Bisher liegt kein verhandelbares Angebot vor, eine gütliche Lösung scheint nicht in Sicht“, hieß es demnach in der Ankündigung.

Die Gewerkschaft hatte in der vergangenen Woche zwei Tage lang große Teile des Bahnverkehrs lahmgelegt. Sie kämpft für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Dabei konkurriert sie mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Der erste Streik war für die Fahrgäste 15 Stunden vor Beginn angekündigt worden. Weselsky hatte am Dienstag versichert, früher als beim ersten Mal über den Streikbeginn zu informieren.