Tarifabschluss mit GDL: Mehr Geld für Beschäftigte des Bahnunternehmens Go-Ahead

Ein Triebwagen des Bahnbetreibers Go Ahead (Symbolbild) | Foto: Imago / Arnulf Hettrich

Im Schatten des Tarifkonflikts zwischen der Deutschen Bahn und der GDL hat die Lokführergewerkschaft eine Tarifeinigung mit dem wesentlich kleineren Bahn­unternehmen Go-Ahead vermeldet.

STUTTGART / BERLIN | Die dort Beschäftigten erhalten – verteilt über mehrere Schritte bis zum Frühjahr 2023 – summiert künftig 4,7 Prozent mehr Geld, wie Go-Ahead und die GDL am Freitag in Berlin mitteilten. Go-Ahead erklärte auf Anfrage gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, von dieser Einigung profitierten alle derzeit mehr als 500 Go-Ahead-Mitarbeiter deutschlandweit.

„Dieser Abschluss dokumentiert eindrucksvoll die Wertschätzung des Arbeitgebers Go-Ahead für die Leistung seiner Arbeitnehmer“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Von diesem Oktober an gibt es zunächst ein Gehaltsplus von 1,4 Prozent, ab Oktober 2022 dann nochmals 1,8 Prozent mehr und schließlich ab März 2023 weitere 1,5 Prozent. Zugleich erhalten die Arbeitnehmer diesen Oktober eine Corona-Beihilfe von 600 Euro. Der Tarifvertrag läuft bis Ende Juni 2023. 

Go-Ahead hat seinen Sitz in Stuttgart und betreibt seit wenigen Jahren mehrere Bahnstrecken in Baden-Württemberg, die zum Teil bis nach Bayern hineinreichen. Demnächst sollen im Freistaat weitere Strecken hinzukommen.


Quelle: EVN / dpa