Thüringen: Karawanskij übernimmt Leitung im Infrastruktur­ministerium

Susanna Karawanskij (Linke) ist neue Infrastrukturministerin in Thüringen | Foto: Thüringer Staatskanzlei

Die Linken-Politikerin Susanna Karawanskij ist am Donnerstag von Thüringens Minister­präsident Bodo Ramelow (Linke) zur Infrastruktur­ministerin berufen worden.

ERFURT | Die 41-Jährige, seit 2020 Staatssekretärin in dem für Bau, Verkehr und Land­wirtschaft zuständigen Ministerium, war bereits seit einigen Tagen für das Amt im Gespräch. Karawanskij, die bereits Ministerin in Brandenburg war, solle möglichst bald im Landtag vereidigt werden, teilte die Staatskanzlei mit.

Ihr Vorgänger, Minister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke), hatte übergangs­weise eine Doppelaufgabe als geschäfts­führender Infrastruktur­minister sowie Minister für Kultur und Chef der Staats­kanzlei. Der 45-Jährige soll sich künftig auf seine Aufgaben als Minister in der Staats­kanzlei konzentrieren können. Ramelow hatte vor knapp einer Woche Veränderungen im Kabinett der rot-rot-grünen Minderheits­regierung angekündigt.


Quelle: EVN / dpa