Neuer GDL-Streik schadet laut Fahrgastverband der Eisenbahn

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender von Pro Bahn äußert sich zu Bahnstreik | Foto: Imago / Political-Moments / Pro Bahn

Mit dem angekündigten fünftägigen Streik im Personenverkehr der Deutschen Bahn überzieht die Lokführergewerkschaft aus Sicht des Fahrgastverbands Pro Bahn.

FRANKFURT AM MAIN | „Es gibt gewisse Rechte im Grundgesetz, aber ich muss damit auch sehr behutsam umgehen“, sagte der Ehrenvorsitzende des Vereins, Karl-Peter Naumann, am Montag. „Das ist, glaube ich, nicht mehr der Fall.“

Mit der Streikwelle schade die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) dem Ruf der Eisenbahn und der angestrebten Verkehrswende. „Ich kenne genügend Leute, die sagen: Wenn das so weitergeht, dann war’s das mit Bahnfahren.“


Die GDL hatte am Montag den dritten Streik innerhalb weniger Wochen angekündigt. Er soll im Personenverkehr am Donnerstag um 2 Uhr beginnen und fünf Tage dauern. Im Güterverkehr sollen die Mitglieder schon am Mittwochabend die Arbeit niederlegen.