Berlins S-Bahn-Chef: Impfaktion in Sonderzug war „voller Erfolg“

S-Bahn-Chef Peter Buchner zur Impfaktion in einem Sonderzug | Foto: DB AG / Buchner / EVN

Eine rund dreistündige Impfaktion in einem Sonderzug der Berliner S-Bahn ist am Montag laut Geschäftsführer Peter Buchner erfolgreich verlaufen.

BERLIN | „Die Resonanz war überwältigend“, schrieb Buchner anschließend auf der Business-Plattform LinkedIn. „Als S-Bahn Berlin ist es uns wichtig, dass das Impfen weitergeht.“ Dies sei der einzige Weg aus der Pandemie zurück zur Normalität.

Wie der S-Bahn-Chef zudem in einer Mitteilung des Unternehmens betonte, sei die Impfaktion im Zug „ein voller Erfolg“ gewesen. Bereits an der ersten Station am Treptower Park war der Andrang demnach groß, und auch während der weiteren Fahrt riss der Strom an Impfwilligen nicht ab. Am Ende seien alle 100 verfügbaren Dosen des Impfstoffs von Johnson&Johnson verabreicht worden.

Das Impfen im fahrenden Zug sei „problemlos“ verlaufen, erklärte der Chefmediziner der Deutschen Bahn, Dr. Christian Gravert. „Früher war ich als Schiffsarzt bei der Marine im Einsatz. Wer bei Seegang operieren kann, kann auch im Zug impfen. Wir haben das im Sitzen gemacht, beim Halt im Bahnhof oder bei gleichmäßiger Fahrt, das hat gut funktioniert“, so Gravert.

Ob es eine Wiederholung der Aktion geben wird, stand am Montagnachmittag noch nicht fest. „Wir werten den Tag erst nochmal detailliert aus“, so S-Bahn-Chef Buchner. Eines konnte er aber jetzt schon sagen: Der große Aufwand für die Organisation und Durchführung der Aktion habe sich „voll gelohnt.“


Quelle: EVN