NRW-Grüne verlangen 3G-Regel in Fernzügen ab Inzidenz von 35

Ein ICE bei der Ankunft in Essen (Symbolbild) | Foto: Imago / Gottfried Czepluch

Die Grünen im NRW-Landtag fordern die Einführung der sogenannten 3G-Regel in Fernzügen ab einer Inzidenz von 35. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits vor wenigen Tagen vorgeschlagen, nur noch Corona-Geimpften, -Genesenen oder -Getesteten die Fahrt in Fernzügen zu erlauben.

DÜSSELDORF | Über die Forderung berichtet die Rheinische Post (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf einen Entschließungsantrag der Fraktion im Düsseldorfer Landtag. NRW sei „derzeit trauriger Spitzenreiter der Infektionsentwicklung in Deutschland“. Laut dem Antrag der Grünen-Politiker sollte die 3G-Regelung ab einer Inzidenz von 35 konsequent umgesetzt werden. Diese solle auch für die Nutzung des Fernverkehrs der Bahn sowie für längere Busreisen analog zu Flugreisen Anwendung finden, heißt es.

Zudem wird die Landesregierung aufgefordert, „ab einer landesweiten Inzidenz von über 100 die 2G-Regelung als neue Schutzstufe einzuführen“. Menschen, die sich nicht impfen lassen könnten oder jünger als 18 Jahre alt seien, sollen davon ausgenommen sein, müssten aber einen Test vorweisen. Entsprechend verlangen die Grünen eine neue Teststrategie, die „kostenlose und vom Impfstatus unabhängige Tests als Public-Health-Screenings beispiels­weise am Arbeitsplatz, in den Universitäten und in den Schulen regelmäßig mindestens zwei- besser dreimal die Woche ermöglicht“.

Die Gültigkeit der sogenannten „Türöffner-Tests“ solle für Antigen-Schnelltests auf 24 Stunden und für PCR-Tests auf 48 Stunden begrenzt werden. Zudem sei eine allgemeine Testpflicht für Reiserückkehrer unabhängig vom Impfstatus vorzusehen, so die Grünen in ihrem Antrag.


Quelle: EVN / dts Nachrichtenagentur