Großprojekt für Siemens Mobility – CEO Peter: „Werden die Lebensqualität der Ägypter verbessern“

Siemens-Mobility-Chef Michael Peter | Foto: Siemens Mobility

Der Münchner Bahntechnikhersteller Siemens Mobility ist kürzlich mit der Lieferung neuer Züge und dem Bau des ersten elektrischen Eisenbahn-Hochgeschwindigkeits­netzes in Ägypten beauftragt worden. Das Großprojekt werde das Land voranbringen, ist sich Unternehmenschef Michael Peter sicher.

MÜNCHEN | „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Projekt die Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum in der Region bilden und die Lebensqualität der Ägypter verbessern werden“, sagte Peter im Gespräch mit dem österreichischen Eisenbahnblogger Niki Schmölz. Das vollständig integrierte Bahnsystem werde die Fahrzeiten um bis zu 50 Prozent verkürzen, Wirtschaftsräume miteinander verbinden und unmittelbar mehr als 15.000 Arbeitsplätze schaffen.

Weiter führte der Siemens-Mobility-Chef aus: „Die zunehmende Urbanisierung erfordert überall auf der Welt effizientere und leistungsfähigere Bahnverbindungen im Nah- und Fernverkehr. Die Herausforderung liegt dabei oft darin, neue Bahnsysteme einzuführen oder bestehende Systeme zu erweitern.“ Peter betonte, dass sein Unternehmen viel Erfahrung in der Aussteuerung solcher Projekte habe.


Der Auftragswert des Megaprojekts liegt bei 4,5 Milliarden US-Dollar, der Anteil des Münchner Unternehmens beträgt davon etwa 3 Milliarden US-Dollar. Für das neue Bahnnetz liefert Siemens in einem ersten Schritt Hochgeschwindigkeits- und Regionalzüge, Stellwerke und Signaltechnik.


Quelle: EVN