Montgomery für strenge 3G-Regel im öffentlichen Personenverkehr

Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes | Foto: Imago / photothek

Frank Ulrich Montgomery, der Vorsitzende des Weltärztebundes, hat sich für bundesweit strengere Corona-Maßnahmen ausgesprochen. Für den öffentlichen Personenverkehr sollte es nach seiner Ansicht eine 3G-Regel geben.

BERLIN | „Um die vierte Welle zu brechen, bevor sie dramatisch wird, sollte man jetzt bundesweit überall dort, wo es möglich ist, eine 2G-Regel einführen“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Dort, wo es nicht praktikabel wäre, Ungeimpfte auszuschließen, wie etwa im öffentlichen Nahverkehr, müsse dann zumindest eine strengere 3G-Regel gelten, forderte er. „Ungeimpfte müssten dann einen aktuellen PCR-Test vorweisen. Ein einfacher Schnelltest dürfte nicht mehr ausreichen.“ Laut Montgomery könnten solche verschärften Regeln der nötige Anreiz sein, sich impfen zu lassen. Zuvor hatte bereits der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler vor einem drastischen Verlauf der vierten Welle gewarnt.

Die 2G-Regel bedeutet, dass nur noch Corona-Geimpfte und -Genesene Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen wie Veranstaltungen und Gastronomie erhalten sollen. Bei einer 3G-Regelung wird der Zugang auch negativ auf das Coronavirus getesteten Personen gestattet.


Quelle: EVN