Lok auf Schnellfahrstrecke bei Göttingen entgleist

Entgleiste Lok steht kurz hinter einer Weiche auf zwei Gleisen | Foto: Bundespolizei

In Jühnde (Niedersachsen) südlich von Göttingen ist am Sonntagmorgen eine Lok aus dem Gleis geraten.

GÖTTINGEN | Laut der Bundespolizei hatte der Lokführer zum Zeitpunkt des Unfalls bei Rangierarbeiten eine nicht überwachte und gesperrte Weiche befahren – in der Folge entgleiste das Triebfahrzeug. Durch den Vorfall wurden zehn Schwellen und auch die Weiche beschädigt, erklärte ein Polizeisprecher. Per Kran wurde die Lok später wieder aufgegleist.

Da die Instandsetzungsarbeiten vermutlich mehrere Tage dauern werden, bleibt das beschädigte Gleis vorerst gesperrt; eine Umfahrung sei über ein angrenzendes Nachbargleis möglich, hieß es.

Der Vorfall hatte zu Behinderungen im Zugverkehr geführt. Die Bahnstrecke im betreffenden Bereich war von 5.30 bis 12.35 Uhr komplett gesperrt, teilte die Bundespolizei weiter mit. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ein. Zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Informationen.


Quelle: EVN