Unimog bei Rangierunfall in Hannover eingequetscht – hoher Sachschaden

Unfallstelle im Abstellbahnhof Hannover | Foto: Bundespolizei

Bei einem Rangierunfall in Hannover (Niedersachsen) ist am Sonntag ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe entstanden.

HANNOVER | Ereignet hatte sich der Vorfall am späten Vormittag im Bereich des Abstell­bahnhofs am Pferdeturm, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag mitteilte. Demnach wurde ein Intercity-Zug per ferngesteuertem Unimog rangiert, als er mit einem anderen stehenden Zug kollidierte. Da sich der Fahrer zum Zeitpunkt der Rangierbewegung im Führerstand des Zuges hinter dem Unimog befand, habe er das Gleis offenbar nicht richtig einsehen können, hieß es von Seiten der Bundespolizei.

Bei der Kollision wurde der Unimog zwischen beiden Zügen zusammengestaucht und der komplette Verband gegen einen Prellbock geschoben. Die Bundespolizei geht von einem Sachschaden in Höhe von vermutlich weit über 600.000 Euro aus. Der Rangierer erlitt einen Schock und musste anschließend ärztlich betreut werden.


Quelle: EVN