Vergabeverfahren für drei Regionalexpress-Linien im Nordosten gestartet

Zug des Bahnbetreibers ODEG auf freier Strecke | Foto: EVN / Jens Rohde

Das Vergabeverfahren für das Netz Nord-Süd in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist gestartet.

BERLIN | Für den Betrieb der Linien RE3 (Stralsund/Schwedt – Berlin – Wittenberg), RE4 (Stendal – Berlin – Falkenberg) und RE5 (Rostock/Stralsund – Berlin – Ludwigsfelde) suchen der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) und die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) neue Betreiber. Die Vergabe erfolgt in drei Losen.

Im zukünftigen Netz Nord-Süd soll das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene auch durch neue Fahrzeuge und Taktverdichtungen deutlich erhöht werden. Verlangt wird, dass ganzjährig Züge mit fünf Wagen unterwegs sind, dass die Zahl der Sitz- und Fahrradplätze deutlich steigt und die Takte für Ausflügler und Pendler verbessert werden. Die Interessenten sind aufgerufen, weitere Qualitätsverbesserungen anzubieten. Die Betriebsaufnahme ist für Ende 2026 vorgesehen, die Laufzeit beträgt zwölf Jahre.


Quelle: EVN