S-Bahn München: Neue Plattform soll Organisation von Ersatzverkehren vereinfachen

Zug der S-Bahn München auf freier Strecke (Archiv) | Foto: PIxabay

Die S-Bahn München und die DB Busgesellschaft Regionalverkehr Oberbayern (RVO) arbeiten an einer neuen digitalen Plattform zur Organisation von Ersatzverkehren.

MÜNCHEN | Mit der so genannten Smart Ersatz-Mobilitäts-Plattform – kurz SEM-Plattform – wollen die Unternehmen kurzfristig erforderliche Busersatzverkehre noch schneller und effizienter organisieren. Umgesetzt wird das Projekt im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr für den Freistaat Bayern plant, finanziert und kontrolliert.

Kommt es auf einem Außenast der Münchner S-Bahn zu einer größeren Störung und einer Streckensperrung, kann die S-Bahn-Leitstelle über die SEM-Plattform freie Buskapazitäten abrufen, teilte die BEG mit. Ziel sei es, so innerhalb kurzer Zeit Ersatzverkehre zu starten. Wird ein Auftrag ins System eingetragen, sollen die Busfahrer über die SEM-App mit Fahraufträgen, Fahrplänen und einer Navigation versorgt werden. Geplant sei laut BEG zudem, die neuen technischen Möglichkeiten für die Information der Fahrgäste in den Bussen zu nutzen, etwa in Form automatisierter Haltestellenansagen.


Quelle: EVN