EU-Sonderzug legt Zwischenhalt im „modernsten Rangierbahnhof Deutschlands“ ein

Rangierbahnhof in Halle (Saale) | Foto: DB AG

Um auf die Bedeutung des Schienenverkehrs für den Klimaschutz aufmerksam zu machen, rollt seit Anfang September ein EU-Sonderzug durch Europa.

HALLE (SAALE) | Am Mittwoch legte der Zug nun am einzigen Güterbahnhof auf seiner Reise in Halle an der Saale einen Zwischenstopp ein. Der Rangierbahnhof in Sachsen-Anhalt sei der „modernste Deutschlands“, sagte Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann (CDU). Angesichts der zu bewältigenden Klimaaufgaben werde das Verkehrsmittel des 21. Jahrhundert die Bahn sein müssen.

Bislang stemme der Schienenverkehr nur etwa 18 Prozent der Güterlogistik in Deutschland, erklärte ein Bahnsprecher. Dabei spare das Transportmittel deutlich mehr CO2 ein und müsse für den Güterverkehr ausgebaut werden. Die Umweltfolgekosten des Gütertransports auf der Straße seien ungleich höher, würden aber von der Allgemeinheit getragen und daher in den Kosten für die Logistikunternehmen oft nicht sichtbar.


Der Sonderzug Connecting Europe Express (CEE) fährt seit dem 2. September unter anderem mit Delegierten der Europäischen Union (EU) quer durch Europa. Gestartet war der Zug in Lissabon und soll am 7. Oktober in Paris einfahren. Der Sonderzug ist auf seiner Fahrt rund 20.000 Kilometer unterwegs, auch Berlin liegt auf seiner Strecke.


Quelle: EVN / dpa