Ab Dezember mehr ICE-Verbindungen im Südosten 

Ein Fernzug der Deutschen Bahn vom Typ ICE 4 | Foto: DB AG / Wolfgang Klee

Bahnreisende im Südosten kommen ab Mitte Dezember zumindest teilweise schneller und einfacher ans Ziel.

LEIPZIG | Die Deutsche Bahn setzt mit dem neuen Fahrplan ab 12. Dezember auf einigen ICE-Strecken mehr Züge ein – etwa in Richtung Süddeutschland, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Abends soll etwa ein zusätzlicher Sprinter von Berlin nach München fahren, der nur in Halle, Erfurt und Nürnberg hält. Geplant ist, dass der besonders schnelle ICE um 21.47 Uhr in Erfurt hält und Fahrgäste innerhalb von zweieinviertel Stunden in die bayerische Landeshauptstadt bringt. In die Gegenrichtung ist eine Verbindung gegen 20 Uhr ab München geplant.

Unabhängig vom neuen Fahrplan ist der Sprinter in Richtung München demnächst wieder schneller unterwegs: Die Arbeiten an einer Großbaustelle zwischen Nürnberg und München sollen ab dem 21. November beendet sein. Die Fahrzeit zwischen Erfurt und München betrage dann regulär nur noch 2 Stunden und 15 Minuten, teilte die Bahn mit.

Montags bis samstags soll es zudem eine zusätzliche ICE-Fahrt aus München über Erfurt, Halle, Bitterfeld und Berlin geben. Sonntags soll dieser ICE in Lutherstadt Wittenberg und Leipzig statt in Halle und Bitterfeld halten.

Ab Berlin soll es montags bis samstags um 19.16 Uhr eine schnelle Direktverbindung nach Dresden (21.07 Uhr) geben. Die Spätverbindung ab 21.00 Uhr soll allerdings nur noch freitags und samstags fahren.

Einzelne Angebotsverbesserungen verspricht die Bahn auch ab Leipzig. Eine späte Direktverbindung nach Frankfurt am Main solle eine bislang etwas frühere Verbindung mit Umstieg in Erfurt ersetzen, teilte die Bahn mit.

Fahrscheine für den neuen Zeitraum verkauft die Bahn ab dem 13. Oktober.


Quelle: EVN / dpa