Massive Einschränkungen im Zugverkehr wegen Unwetterschäden

Züge bei Unwetter unterwegs (Archiv) | Foto: Imago / Gottfried Czepluch

Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag zeitweilig eingestellt. Das hatte Folgen für das gesamte Bundesgebiet.

  Aktualisiert: 21. Oktober 2021, 16.53 Uhr  

DÜSSELDORF | Zwei Hauptstrecken in NRW seien für den Fernverkehr nicht mehr befahrbar gewesen, teilte die Bahn am Vormittag mit. Es handele sich um Köln–Düsseldorf und Köln–Bonn. Dort gab es infolge von Sturmschäden aufwendige Reparaturarbeiten.

Orkantief „Ignatz“ sorgte aber auch andernorts für erhebliche Auswirkungen – unter anderem im Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und in Teilen Sachsens. Die Folge waren Zugausfälle und Verspätungen.

Die DB bittet Reisende, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung zu informieren. Alle Fahrgäste, die ihre für den Donnerstag geplante Reise aufgrund des Orkantiefs verschieben wollten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende flexibel nutzen.

Bereits am frühen Morgen hatte die Bahn Pendler in NRW über Störungen informiert. Betroffen war demnach die S-Bahn-Strecke zwischen Dortmund-Kley und Bochumer Hauptbahnhof. In beiden Richtungen wurde ohne Zwischenhalt umgeleitet, es kam zu Verspätungen und Teilausfälle. Für die Eurobahn RE13 zwischen Hamm Hauptbahnhof und Venlo wurden im Bereich Düsseldorf bis Venlo Verspätungen wegen der „aktuellen Wetterlage“ gemeldet.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für viele Regionen Sturmwarnungen heraus. Wer die Möglichkeit habe, im Homeoffice zu arbeiten, sollte das nutzen, hatte eine Meteorologin geraten.


Quelle: EVN / dpa