Bahn stellt immer mehr Ersatzteile mit 3D-Druck her

Teile aus dem 3D-Drucker | Foto: DB AG

Mit Ersatzteilen, Werkzeugen und Hilfsmitteln aus 3D-Druckern will die Deutsche Bahn ihre Züge schneller instandsetzen. Sie sollen damit zügiger wieder in den Einsatz kommen als bisher.

NÜRNBERG / NEUMÜNSTER | Wie das Unternehmen mitteilte, werden in den Bahnwerken in Nürnberg und Neumünster ab sofort eigene 3D-Drucker genutzt. Gedruckt werden dabei etwa Schablonen für das Aufkleben von Sitznummern, Lüftungsgitter und Griffe.

„Unsere Züge sollen für unsere Kunden rollen und nicht in der Werkstatt stehen“, sagte die Technik- und Digitalvorständin des DB-Konzerns, Daniela Gerd tom Markotten. Die Bahn sprach von einer Schlüssel­techno­logie in Zeiten von Lieferengpässen und Rohstoffmangel. Bislang hat sie den 3D-Druck bei Partnern in Auftrag gegeben, 26.000 Teile waren es seit 2015. Nun sollen die Werke mehr Teile selbst herstellen.


Quelle: EVN / dpa