Bundespolizei ermittelt Tatverdächtige nach Fahrradwurf auf Gleise

Eingeklemmtes Fahrrad unter einem Zug (Archiv / Symbolbild) | Foto: Bundespolizei

MÜNCHEN | Die Bundespolizei hat zwei Männer ausfindig machen können, die in München zwei Fahrräder auf Bahngleise geworfen haben sollen.

Nach Angaben der Ermittler vom Mittwoch hätten die beiden 26-Jährigen die Räder Anfang April über eine Lärmschutzwand auf die Gleise geworfen. Eine Regionalbahn ohne Fahrgäste fuhr mit rund 160 Stundenkilometern über eines der Hindernisse und wurde dabei beschädigt. Der Lokführer blieb bei dem Vorfall unverletzt. Den Sachschaden bezifferte die Bundespolizei auf rund 60.000 Euro.

Auf die Spur gekommen sind die Beamten den beiden Männern nun über Videoaufnahmen von einem nahe gelegenen Bahnhof und aus einer S-Bahn. Ermittler konnten das Duo identifizieren und am Mittwochmorgen ihre Wohnungen in München durchsuchen. Dabei stellten sie auch ein wenig Marihuana sicher und fanden Hinweise, dass sich beide Männer womöglich auch bei Gewalttaten strafbar gemacht haben könnten. Zudem entdeckten die Polizisten Hinweise auf einen dritten Verdächtigen, der womöglich bei der Straftat mit den Fahrrädern beteiligt war. Seine Wohnung wurde ebenfalls durchsucht.


Quelle: EVN