Schweiz: Großes Loch im Gleisbett sorgt für mehrtägige Streckensperrung

Gleisabsenkung auf Schweizer Bahnstrecke | Foto. SBB

GENF | Der Zugverkehr in der Westschweiz zwischen Lausanne und Genf ist infolge einer Gleisabsenkung noch bis Freitagmorgen unterbrochen.

„Ersten Einschätzungen zufolge sind die Senkungen auf Arbeiten einer Drittfirma zurück­zuführen“, teilten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mit. Das betreffende Bauunter­nehmen habe ein Rohr etwa zehn Meter unter den Bahngleisen verlegt, hieß es.

Fachleute der SBB hätten die Lücke unter den Gleisen in der Nacht auf Mittwoch mit Schotter und Zement gefüllt. Anschließend hätte sich allerdings eine weitere Gleissenkung ergeben. Die Schäden an der Bahnstrecke waren am frühen Dienstagabend entdeckt worden.

Nach Angaben der SBB gestaltet sich die Instandsetzung der Gleise aufwändiger als ursprünglich angenommen. Um die entstandenen Löcher zu füllen und den Boden zu stabilisieren, würden 25 Kubikmeter Beton benötigt.

Infolge der Streckenstörung verkehren die Regioexpress-Züge laut SBB auf den Teilstrecken zwischen Genf und Allaman sowie zwischen Lausanne und Morges. Zusätzlich würden Sonderzüge zwischen Allaman und Genf eingesetzt. Zwischen Morges und Allaman verkehren Ersatzbusse.


Quelle: EVN / dpa