Batteriezüge für das Netz Ostbrandenburg bestellt

In einigen Jahren sollen Batteriezüge in Ostbrandenburg unterwegs sein | Visualisierung: Siemens Mobility / NEB

EBERSWALDE | Neue Züge der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) fahren in wenigen Jahren umweltfreundlicher durch Ostbrandenburg.

  Aktualisiert: 15. November 2021, 23.53 Uhr  

31 Züge mit Batterieantrieb wurden dafür nun bei Siemens Mobility bestellt, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Montag mitteilte. Die Fahrzeuge sollen ab Ende 2024 die bisherigen Dieseltriebwagen ersetzen und damit den Kohlendioxidausstoß senken.

NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker sagte, die Züge seien für die teilelektrifizierten Regional­bahnstrecken besonders geeignet. Der Triebzug lädt seine Batterien auf, solange er an Oberleitungen fährt. Kommt ein Abschnitt ohne Oberleitung, versorgen die Batterien die Elektromotoren. Gut 90 Kilometer schaffen die Züge den Angaben zufolge ohne Oberleitung.


Die NEB hatte im Sommer nach einer Ausschreibung erneut den Zuschlag erhalten, das Netz Ostbrandenburg zu betreiben, und sich damit zu Batteriezügen verpflichtet. Das Netz umfasst die Linien RB12, RB25, RB26, RB35, RB36, RB54, RB60, RB61, RB62 und RB63. Der Vertrag läuft bis 2036.

In der Ortenau in Baden-Württemberg sollen schon von Ende 2023 an Batteriezüge vom Typ Mireo Plus B zum Einsatz kommen, die auch für Ostbrandenburg vorgesehen sind. Neben Siemens Mobility hat auch der Zughersteller Alstom einen Batteriezug im Angebot.


Quelle: EVN / dpa