Entgleisung im Bahnhof Wörth (Rhein) offenbar durch menschlichen Fehler verursacht

Bei der Entgleisung stürzte ein Container vom Zug | Foto: NonstopNews / Julian Buchner

WÖRTH AM RHEIN | Die Entgleisung eines Güterzuges im Bahnhof Wörth (Rhein) am Mittwochnachmittag ist offenbar auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen.

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, werde gegen den diensthabenden Weichen­wärter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt. Der Stellwerksmitarbeiter soll nach bisherigen Ermittlungen mutmaßlich eine Weiche zu früh umgestellt haben. Die Beamten gehen von einer fahrlässigen Handlung aus.


Der Unfall hatte sich gegen 16:30 Uhr ereignet. Laut Bundespolizei war der Güterzug während einer Rangierfahrt aus den Schienen gesprungen. Ein Container, der auf einem Flachwagen geladen war, stürzte vom Zug. Der Sachschaden wird auf einen hohen sechsstelligen Bereich geschätzt, wie ein Bundespolizeisprecher sagte. Die Reparaturarbeiten könnten bis zum Wochenende andauern.

Aufgrund des Unfalls ist der Bahnverkehr von Wörth (Rhein) in Richtung Karlsruhe sowie Lauterbourg (Frankreich) unterbrochen. Zahlreiche Züge im Nahverkehr der Deutschen Bahn sowie bei den Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) fallen aus und werden durch Busse ersetzt.


Quelle: EVN