Zwölf Quereinsteiger wagen bei Agilis den Weg in den Führerstand

Die neue Ausbildungsgruppe neben Personalreferentin Jennifer Schiller (l.) und Ausbildungsleiter Matthias Mader (r.) | Foto: Agilis

REGENSBURG | Anfang November haben zwölf neue Quer­einsteiger eine Ausbildung zum Triebfahrzeug­führer beim Bahn­unternehmen Agilis begonnen.

Die Auszubildenden, die zuvor bereits in anderen Berufen in der Industrie, dem Handwerk und im Dienstleistungssektor tätig waren, werden nun in der sogenannten Funktionsausbildung zu Triebfahrzeugführern umgeschult. Die neunmonatige Qualifizierung der neuen Mitarbeiter erfolgt in Ingolstadt, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte.

Für einen Quereinstieg zum Triebfahrzeugführer seien der berufliche Hintergrund und das Alter zweitrangig – es zähle Interesse am Beruf und vor allem Lernbereitschaft, erklärte der kaufmännische Agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel. Auch das Geschlecht spiele keine Rolle: „Regelmäßig beweisen Teilnehmerinnen, dass sie die Ausbildung in der vermeintlichen Männerdomäne meistern können. Auch dieses Mal sind zwei angehende Triebfahrzeug­führerinnen mit dabei“, sagte Knöbel.

Da das private Bahnunternehmen kürzlich die Strecken rund um Regensburg und entlang der Donau wiedergewonnen hat, könne man einen zukunftssicheren Arbeitsplatz bieten, hieß es. Im Januar sowie März 2022 sollen die nächsten Ausbildungsgruppen starten. Weitere Quereinsteiger für den Beruf des Triebfahrzeugführers werden laut Unternehmensangaben insbesondere für die Einsatzorte Ingolstadt und Ulm gesucht.


Quelle: EVN