Münchner Bahnhof Donnersbergerbrücke mit modernerem Licht- und Farbkonzept

Klaus-Dieter Josel und Noch-Verkehrsminister Andreas Scheuer vor der sanierten Station | Foto: DB AG

MÜNCHEN | Der Bahnhof München Donners­berger­brücke ist für rund 400.000 Euro heller und moderner gestaltet worden. Die Maßnahme ist Teil des Sofort­programms für attraktive Bahn­höfe, dass die Deutsche Bahn und das Bundes­verkehrs­ministerium zur Konjunktur­­förderung im Jahr 2020 gestartet hatten.

Für einen Blickfang soll am Bahnhof Donnersbergerbrücke ein neues schwarz-weißes Fliesen­bild am frisch sanierten Treppenausgang Richelstraße sorgen. Auch wurden LED-Lampen in den erneuerten Decken der Station verbaut, die heller und vor allem energiesparender sein sollen. Der S-Bahn- und Regionalverkehrshalt wird laut DB-Angaben von täglich über 55.000 Reisenden genutzt.

„Der Bahnhof Donnersbergerbrücke ist einer von 150, die wir bis Ende des Jahres renovieren“, erklärte Klaus-Dieter Josel, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern. 90 Stationen seien bereits fertig, die Arbeiten an 60 weiteren liefen auf Hochtouren, teilte die Bahn mit. Der noch amtierende Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) betonte, dass das Sofort­programm ein echter Erfolg sei – für Bayern und das ganze Land. „Attraktive Bahnhöfe, starkes Handwerk und sichere Arbeitsplätze in der Heimat – darum geht es“, sagte Scheuer.

Die Bahn hat im Rahmen der Renovierungsmaßnahmen auch für zahlreiche andere Stationen Handwerksbetriebe mit Malerarbeiten, dem Austausch von Bodenbelägen oder der Erneuer­ung von Treppen beauftragt. Zudem seien zusätzliche Wetterschutzhäuschen aufgestellt, zahlreiche Sitzbänke und Vitrinen für bessere Reisendeninformation ausgetauscht worden. Vom Sofortprogramm profitieren nach Angaben einer Bahnsprecherin unter anderem auch die Bahnhöfe Ansbach, Aschaffenburg Süd, Bobingen, Forchheim (Oberfr.), Germering-Unterpfaffenhofen, Neumark (Oberpf) und Schwabach.


Quelle: EVN