Umbau von unfallträchtigem Bahnübergang in Frankfurt-Nied verzögert sich

Bahnübergang Oeserstraße im Frankfurter Stadtteil Nied | Foto: Google Maps

FRANKFURT AM MAIN | Der nach einem töd­lichen Unfall umgebaute Bahn­übergang im Frank­furter Stadtteil Nied soll am 12. Dezember wieder regulär in Betrieb genommen werden.

Wie die Deutsche Bahn am Freitag in Frankfurt mitteilte, dauert die Sperrung für den Fern­verkehr damit eine Woche länger als ursprünglich geplant. Künftig werden an dem Übergang die Schranken durch die fahrenden Züge automatisch gesteuert. Als nächstes soll für Fuß­gänger und für den Straßen­verkehr jeweils eine Unterführung gebaut werden. Die Arbeiten dauern den Angaben zufolge insgesamt mindestens bis 2025.


Im Mai 2020 waren an dem Übergang eine 16-Jährige getötet und eine 50 Jahre alte Auto­fahrerin sowie ein 52 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt worden. Gegen die 48 Jahre alte Schrankenwärterin wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da die Schranke geöffnet war, obwohl ein Zug nahte. In dem Stadtteil gibt es schon seit Jahren die Forderung nach einer Beseitigung des unfallträchtigen Bahn­übergangs, der in einer leichten Kurve liegt.


Quelle: EVN / dpa