MVG benötigt weitere Finanz­mittel zum Angebots­ausbau

Fahrgastraum einer U-Bahn der Münchner Verkehrsgesellschaft | Foto: Siemens Mobility

MÜNCHEN | Die Münchner Verkehrs­gesellschaft (MVG) benötigt weitere Finanz­mittel, um auch in den kommenden Jahren das ÖPNV-Angebot in der bayerischen Landes­haupt­stadt weiter ausbauen zu können.

Wie der Vorsitzende der MVG-Geschäftsführung, Ingo Wortmann, in der vergangenen Woche mitteilte, sei zusätzliches Geld dringend erforderlich. Andernfalls seien der Ausbau der Hauptwerkstatt Ständlerstraße zu einem Betriebshof sowie die 73 neuen Tram-Fahrzeuge, die München ab sofort schrittweise von Siemens ausgeliefert bekommt, die letzten größeren Investitionen in die Erweiterung des Verkehrsangebots.


Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) hatte bereits im September angekündigt, dass die Ticketpreise für Bus, Tram, U- und S-Bahn ab Mitte Dezember um durchschnittlich 3,7 Prozent steigen werden. „Die Corona-Pandemie bescherte uns enorme Einnahmenausfälle“, erklärte damals MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch. Unterm Strich fehlen im MVV-Gebiet  in den nächsten 20 Jahren rund 40 Milliarden Euro. Das erklärte der MVV-Chef vor wenigen Monaten gegenüber der Münchner Abendzeitung.


Quelle: EVN